Es sind gelassene Tage in Lille. Zeit zum Durchatmen. Das Wetter: etwas grau und feucht, aber nicht so bitterkalt wie zuletzt in Berlin. Das Viertel hier, genau wie ich es mag. Gemütlich, etwas schmuddelig, einfach zum Anfassen (…oder Drauftreten, Pflastersteine und Hundescheisse im Überfluss laden zum Tanzen ein). Hat was von Fischerdorf, irgendwie. Ansonsten gibt’s Baguette, Croissant, hübsche kleine Häuser, schreckliche Keyboard-Tastenanordnungen, kleine Gassen und Franzosen aus Marokko. Ich bin sehr gerne hier, ich mag Orte, die sich einem nicht aufdrängen.


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